Ein Steuersystem mit Zukunft
Unser heutiges Steuersystem behindert oft genau das, was wir eigentlich fördern wollen: sinnvolle Produkte, innovative Ideen und fairen Wettbewerb. Besonders Steuern auf Löhne und Produktion verteuern Waren und schaffen Ungleichgewichte – weltweit.
Doch es gibt einen Ausweg: Die Gemeinschaftssteuer.
Sie ist fair, transparent und wettbewerbsneutral. Hier setzen wir an und zeigen, wie sich unser Steuersystem weiterentwickeln kann – Schritt für Schritt, gerecht und zukunftsfähig.
Das Prinzip einer zukünftigen Besteuerung:
Die Idee: Steuern nach Inanspruchnahme
Je mehr jemand von den Leistungen der Gesellschaft profitiert, desto mehr sollte er auch zu ihrem Erhalt beitragen. Dieses Prinzip nennen wir „Inanspruchnahme der Gesellschaft“ – und es kann das veraltete Prinzip der Einkommensbesteuerung ablösen.
Gemeinschaftssteuern setzen genau hier an. Sie erfassen, wie viel jemand von gesellschaftlichen Ressourcen nutzt – etwa durch Konsum, Infrastruktur oder Dienstleistungen.
Die Mehrwertsteuer ist heute die einzige Steuer, die am Konsum ansetzt. Doch es können weitere entwickelt werden, um das Steuersystem gerechter und zukunftsfähiger zu gestalten.
Sind die zukünftigen Steuern unsozial?
Oft heißt es, Steuern die am konsum ansetzen würden Menschen mit geringem Einkommen stärker belasten. Doch schon heute tragen alle – gerade durch die Einkommensteuer – eine hohe Steuer- und Abgabenlast, auch auf notwendige Güter.
Der Vorteil einer Gemeinschaftssteuer: Sie macht diese Belastung sichtbar und bietet die Chance, Grundbedarf gezielt steuerfrei zu stellen.
Mit gestaffelten Steuersätzen und einem ausgezahlten Steuer-Freibetrag für alle – vom Säugling bis zum Senior – lässt sich die Steuer sozial gerecht gestalten. So wird Grundbedarf geschützt, und wer mehr konsumiert, trägt mehr bei.
Werden mit den zukünftigen Steuern die Preise steigen?
Gemeinschaftssteuer – transparent, fair, international anschlussfähig
Schon heute sind fast alle Steuern und Abgaben in den Preisen enthalten – nur sieht man sie nicht. Mit der Gemeinschaftssteuer werden sie endlich sichtbar auf dem Kassenzettel.
Wettbewerbsverzerrungen, überhöhte Gewinne und versteckte Belastungen könnten so abgebaut werden. Preissteigerungen sind dabei nicht zu erwarten – im Gegenteil: Der Markt wird fairer, transparenter und gerechter.
Auch international bietet dieses Modell eine Perspektive. Jedes Land kann den Wandel eigenständig mitgestalten – ohne komplizierte globale Verträge. Ein echter Schritt in Richtung faire Besteuerung weltweit.
Sind die zukünftigen Steuern für den Globalen Handel geeignet?
Der große Vorteil der Gemeinschaftsbesteuerung: Der internationale Handel bleibt steuerfrei. Jedes Land kann seine Steuern selbst gestalten.
Konsumenten in anderen Ländern müssen nicht mehr über Steuern und Abgaben, die in den Preisen enthalten sind, den sozialen Standard eines anderen Landes mit bezahlen. Das ist sinnvoll, weil sie diesen Standard selbst nicht in Anspruch nehmen.
Sie können in Zukunft ihren eigenen Sozialstandard besser gestalten, da die finanziellen Mittel nicht mehr über hohe Importpreise in andere Länder abfließen.
Damit sind die Grundzüge dieses Steueransatzes hinreichend skizziert.
Weitere Fragen sind:
- Welche Vielfalt von Steuern ist möglich?
- Ist es nicht unsozial, wenn Exportprodukte ohne Besteuerung über die Grenze gehen?
- Überschwemmen wir andere Länder mit unseren billigen Produkten?
- Braucht es eine Exportsteuer oder einen Importzoll?
- Was bedeutet es für unser Sozialsystem, wenn die Abgaben in Zukunft zu Steuern werden?

